Themen bei der 10. Vertragsstaatenkonferenz zur Biodiversität

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Eines ist klar: Bei der UN-Vertragsstaatenkonferenz (COP10) wird über den zukünftigen Umgang mit der Natur als solcher und ihren Dienstleistungen für das menschliche Wohlergehen verhandelt. Es geht also um alles. Was aber sind die Inhalte dieser Konferenz? Wie sehen die Texte aus und um welche Zahlen geht es? NeFo hat die Konferenzen im Vorfeld der COP10 (SBSTTA 14 und WGRI 3) vor Ort begleitet und einige Themenbereiche herausgearbeitet, die in Nagoya besonders kontrovers diskutiert werden dürften. Zu diesen Themen stehen Faktenblätter zur Verfügung, die die Ziele aus dem Strategischen Plan der CBD bis 2020, sozusagen den Stand der Verhandlungen vor der Konferenz, zeigen und den Wissensstand bzw. die Rolle der Biodiversitätsforschung darstellen.

von Wäldern
In der Diskussion um das im Strategischen Plan der CBD gesetzte Ziel der Halbierung (oder gar des zum Stillstand bringen) der Entwaldung, Degradierung und Fragmentierung von Wäldern wurde die Notwendigkeit besserer Definitionen von Wäldern und Waldtypen offenkundig. Nur mit klaren Definitionen kann das Problem gelöst werden, dass z.B. Aufforstungen, die unter der Klimakonvention als gleichwertiger Ersatz für einen Naturwald gelten, unter der CBD nicht als gleichwertig in Bezug auf die in ihnen vorhandene Biodiversität behandelt werden.

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[DE] 20. September 2010 – Netzwerk Forum Biodiversitätsforschung Deutschland
(Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ)
www.biodiversity.de