03.01.2026
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Weniger Laufkäfer in Deutschland

Der Bergwald-Laufkäfer (Carabus sylvestris) ist bundesweit im Rückgang begriffen. @ Ralph Martin
Der Bergwald-Laufkäfer (Carabus sylvestris) ist bundesweit im Rückgang begriffen. @ Ralph Martin

52 Prozent aller Laufkäferarten in Deutschland sind rückläufig, während 22 Prozent zugenommen haben, so die bislang umfassendste Analyse zur Verbreitung von Laufkäfern. Ein Forschungsteam unter der Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) analysierte über 600.000 Datensätze zu 549 Laufkäferarten, die in den letzten 36 Jahren in ganz Deutschland gesammelt wurden. Die in der Fachzeitschrift Diversity and Distributions veröffentlichten Ergebnisse liefern neue Erkenntnisse über die Trends einer wichtigen Artengruppe inmitten der breiteren Debatte über das sogenannte „Insektensterben”.

Laufkäfer spielen als Raubtiere und Samenfresser eine wichtige Rolle in Ökosystemen und dienen gleichzeitig vielen anderen Tieren als Beute. In deutschen Wäldern leben schätzungsweise zwischen 20.000 und 70.000 Individuen pro Hektar Wald.

Die Forscher haben das Vorkommen von 549 Arten analysiert, d. h. ob sie eine Art an einem bestimmten Standort finden konnten oder nicht. Für 383 Arten konnten sie daraufhin nationale Trends über die vergangenen 36 Jahren berechnen: Das Vorkommen ging bei 52 Prozent der Arten zurück, während 22 Prozent der Arten einen Anstieg verzeichneten. Interessanterweise gingen bedrohte und nicht bedrohte Arten in ähnlichem Maße zurück.

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