Plastiktütenflut in Europa stoppen: Deutsche Umwelthilfe fordert Richtlinie ohne Schlupflöcher

Verbindliche Reduktionsziele für Kunststofftüten notwendig – DUH gegen Ausnahmen für Biokunststofftüten und Beschränkung auf dünnwandige Plastiktüten

Berlin, 27.10.2014: Die EU-Kommission und das EU-Parlament sowie der Rat der Europäischen Union verhandeln morgen (28.10.2014) darüber, wie Europa seinen Plastiktütenverbrauch reduzieren kann. Dazu erklärt Thomas Fischer, Leiter für Kreislaufwirtschaft bei der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH):

„Wenn der heute in Brüssel diskutierte Richtlinienentwurf nicht zum zahnlosen Papiertiger verkommen soll, müssen die Ausnahmen für biologisch abbaubare Plastiktüten verschwinden. Auch darf sich die Regelung nicht nur auf dünnwandige Tüten beziehen, wie sie an Obstständen erhältlich sind. Plastiktüten verschwenden wertvolle Rohstoffe und belasten die Umwelt erheblich. Deshalb fordern wir den Rat der Europäischen Union entschieden auf, die Ausnahmen zu streichen und sich zu verbindlichen Reduktionszielen zu bekennen. Der Ministerrat hat mit den morgen beginnenden Trilog-Verhandlungen die Möglichkeit, ein Zeichen gegen die Plastiktütenflut in Europa zu setzen und endlich eine verbindliche Grundlage für den spürbaren Rückgang dieser Wegwerfprodukte zu schaffen.“

weiterlesen … / Quelle: Deutsche Umwelthilfe e. V.

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