Bonn – Trikots, Shorts und Trainingsjacken stehen selten im Verdacht, ein Risiko für die Umwelt zu sein. Doch Fachleute warnen: Sporttextilien tragen erheblich zum Verlust der Artenvielfalt bei – durch Mikroplastik aus synthetischen Fasern, den hohen Pestizid- und Wasserverbrauch im Baumwollanbau und die Rodung artenreicher Wälder für Viskose.
Mit der EU-Strategie für nachhaltige Textilien und neuen Vorgaben zur Herstellerverantwortung wächst der Druck nun auch auf Sportvereine. Sie sollen bei Beschaffungen stärker auf ökologische Kriterien achten. Bisherige Initiativen des Deutschen Olympischen Sportbunds oder des Bundesamts für Naturschutz konzentrierten sich vor allem auf Sportanlagen, weniger auf die Kleidung selbst.



