03.01.2026
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Greenpeace zu Stromgesetz: Regierung bremst Energiewende aus

Teure Netzzutrittsentgelte und Einspeisegebühren bestrafen private PV-Besitzer:innen – Einspeisegebühren dürfen erst ab 20 Kwp gelten

Solaranlage auf einem Hausdach. Photo pxhere.com
Solaranlage auf einem Hausdach. Photo pxhere.com

Wien – Anlässlich der heutigen Präsentation des Entwurfs für das Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) warnt Greenpeace davor, dass damit die Energiewende ausgebremst wird. Für die Umweltschutzorganisation ist die Grenze für die Befreiung von den Einspeisegebühren mit 7 Kwp deutlich zu niedrig angesetzt und muss auf 20 Kwp angehoben werden. Die Regierung muss das Gesetz vor der Abstimmung im Nationalrat dringend überarbeiten, fordert Greenpeace. Die Umweltschutzorganisation fordert, dass fossile Stromerzeuger einen größeren Anteil der Netzgebühren übernehmen. 

Marc Dengler, Klima- und Energieexperte bei Greenpeace in Österreich: „Mit dem vorgelegten ElWG-Entwurf bremst die Bundesregierung die Energiewende aus und riskiert mittelfristig sogar steigende Strompreise. Die geplanten Ausnahmen für die kleinsten PV-Anlagen reichen bei Weitem nicht aus. Damit werden zehntausende Menschen bestraft, die schon heute einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Für die Energiewende sollten nicht diejenigen zahlen, die sie vorantreiben, sondern diejenigen, die noch immer auf fossiles Öl und Gas setzen.”

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