03.01.2026
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News Phytoplankton – winzige Klimahelden im Meer

Neues KI-Leuchtturmprojekt für natürlichen Klimaschutz in der Ostsee gestartet

Phytoplanktongemeinschaft unter dem Mikroskop: Die winzigen Mikroalgen tragen durch ihre Photosynthese maßgeblich dazu bei, CO2 im Ozean zu binden. Foto: Annegret Stuhr, GEOMAR
Phytoplanktongemeinschaft unter dem Mikroskop: Die winzigen Mikroalgen tragen durch ihre Photosynthese maßgeblich dazu bei, CO2 im Ozean zu binden.
Foto: Annegret Stuhr, GEOMAR

Berlin/Kiel. Sie sind mikroskopisch klein und spielen doch eine gigantische Rolle im Klimasystem: die winzigen Mikroalgen, die unter dem Namen Phytoplankton zusammengefasst werden. Durch Photosynthese tragen sie maßgeblich dazu bei, CO2 im Ozean zu binden.

Diese verborgenen Klimahelden stehen im Mittelpunkt des neuen Leuchtturmprojekts „KIMMCO“. Darin entwickeln Forschende vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel sowie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) auf Künstliche Intelligenz (KI) gestützte Methoden, um die Rolle des Phytoplanktons und klimarelevanter Gase wie CO2 und Methan schneller und einfacher zu erfassen. Getestet werden die Methoden in der Ostsee. Heute wurde im Bundesumweltministerium in Berlin der Förderbescheid über rund 2,16 Millionen Euro übergeben.

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