05.01.2026
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Neue Gentechnik: Ein schwarzer Tag für Bäuer:innen, Konsument:innen, Saatgutvielfalt und Umwelt

EU-Mitgliedstaaten stimmen der Deregulierung der Gentechnik-Verordnung zu: Ein schwerer strategischer Fehler zulasten der Ernährungs- und Saatgutsouveränität Europas. Das EU-Parlament muss die Einigung ablehnen! Eine Stellungnahme der Europäischen Koordination Via Campesina (ECVC)

In der heutigen Ratssitzung hat eine Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten die vorläufige Trilog-Vereinbarung über die Deregulierung von gentechnisch veränderten Pflanzen, die mit neuen Genomtechniken gewonnen wurden (GMOs-NGTs), gebilligt und dabei die Bedenken und die Kritik der Bäuer:innen und der kleinen und mittleren Saatgutproduzent:innen hinsichtlich Patenten, ihrer Rechte zur Verwendung ihres eigenen Saatguts und der Koexistenz zum Schutz biologischer und gentechnikfreier Erzeugnisse, das Recht der Verbraucher:innen auf Information und Transparenz, sowie die Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt ignoriert. Eine Gruppe von acht Ländern (Österreich, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Deutschland, Ungarn, Rumänien, Slowakei und Slowenien) hat diese berechtigten Bedenken anerkannt und diesen hochproblematischen Text nicht unterstützt.

Die Europäische Koordination Via Campesina (ECVC), die Klein- und Mittelbäuer:innen vertritt, kritisiert dies scharf: Dies ist ein schwerer strategischer Fehler für die Ernährungs- und Saatgutsouveränität Europas, für die Gesundheit, die Umwelt und für die Zukunft der EU-Landwirtschaft, der nur einer Handvoll patentbesitzender Saatgutunternehmen zugute kommt, die Agrobiodiversität reduziert, die Preise für Saatgut für Bäuer:innen erhöht und die Verbraucher:innen durch die Abschaffung der Kennzeichnung von Endprodukten täuschen wird.

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