Berlin – Sobald die Temperaturen steigen, zieht es viele Menschen mit Grill und Picknickkorb in Parks und Gärten. Doch Grillen belastet Umwelt und Klima – von Einweggrills über Billigfleisch bis zu Tropenholz-Kohle. Der NABU zeigt, wie es nachhaltiger geht. „Grillen und Umweltschutz schließen sich nicht aus. Wer beim Einkaufen und Zubereiten einige Regeln beachtet, kann den Sommer lecker und umweltfreundlich genießen,“ sagt NABU-Pressesprecherin Silvia Teich.
1. Bei Grillkohle genau hinschauen
Herkömmliche Grillkohle enthält leider oft Holz unklarer Herkunft, manchmal auch aus den Tropen mit hohem Risiko für Raubbau an den dortigen Wäldern. Der NABU empfiehlt deswegen aus Grillkohle aus heimischer Herkunft. Das Produkt sollte die Holzart nennen und mit FSC- oder Naturland-Zertifizierung gekennzeichnet sein. Das garantiert Mindeststandards der nachhaltigen Forstwirtschaft und die Einhaltung sozialer Kriterien bei der Herstellung. Das DIN-Kennzeichen garantiert zudem den Verzicht auf Pech, Erdöl, Koks und Kunststoffe.